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Industriellenvereinigung Burgenland

 

 

Unternehmenscluster sind zu einem Motor für wirtschaftliche Entwicklung und Innovation in der EU geworden.

 

Durch den Zusammenschluss untereinander vernetzter Unternehmen, Zulieferer und anderer verbundener Einrichtungen eines bestimmten Bereichs können Unternehmen - insbesondere KMU - ihre Innovationskraft, Effizienz und Produktivität steigern. Cluster verleihen dem Geschäftsumfeld mehr Dynamik und schaffen Synergieeffekte. Im Burgenland besteht im Bereich der Licht- und Energietechnik ein enormes Wachstums- und Entwicklungspotential.

Unter dem Gesichtspunkt der geforderten Erreichung der Kyoto-Ziele ist eine Forcierung dieser Schwerpunkte unabdingbar. Speziell die Ziele der Europäischen Union, festgehalten im EU-Klimapaket, werden durch die gemeinsamen Anstrengungen des Licht- und Energieclusters unterstützt.

 

Deshalb hat sich die IV-Burgenland maßgeblich am Zustandekommen des Arge Zutec-Clusters beteiligt und ist auch ein wichtiger Netzwerkpartner des Clusters.

 

In Zeiten wirtschaftlicher Anspannung ist es sehr wichtig Impulse zu setzen, um qualifizierte Arbeitsplätze für innovative und dynamische Betriebe zu schaffen und zu sichern. Hochqualifizierte Fachkräfte sind ein wesentlicher Faktor für den Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit in den Unternehmen. 

Eine der größten Herausforderungen für Unternehmen in technologieorientierten Wachstumsbranchen wie Elektronik, Lichttechnik, Halbleitertechnik, Potovoltaik etc. besteht in der Rekrutierung von ausreichend qualifiziertem Fachpersonal. 

Hier hat sich die IV-Burgenland für eine qualifizierte Aus-und Weiterbildung "vor Ort" und in Kooperation zwischen Bildungsinstituten und Betrieben eingesetzt.

Initiiert von der Industriellenvereinigung Burgenland wird in Kooperation mit der Johannes Kepler Universität Linz und dem burgenländischen Industriecluster „Licht und Energie“ – ZUTEC, am ZISFF Fürstenfeld seit  Oktober 2009 ein Universitätslehrgang und ein aufbauendes Masterstudium für Optoelektronik/Photovoltaik angeboten.

 

Obwohl die Industrie neben der zweijährigen Aufbauarbeit auch eine nicht unbeträchtliche Summe neben den Stipendien in die Universitätslehrgänge gesteckt hat, war auch die unbedingte Hilfe des Landes Burgenland nötig, um diesen Ausbildungsweg zu ermöglichen

 

 

 

 

ZIS-FF -Zentrum für Interkulturelle Studien Fürstenfeld

 

Das Zentrum für Interkulturelle Studien Fürstenfeld (ZIS-FF) bringt über Bildungskooperationen mit renommierten Universitäten qualitative universitäre Ausbildungsprogramme in die Region Südost, um als Universität „vor Ort“ den Bildungsbedarf im Dreiländereck abzudecken. Der Schwerpunkt der Angebote liegt vor allem auf berufsbegleitenden Studienangeboten, die auf den Qualifizierungsbedarf von Wirtschaft und Industrie in der Region reagieren und die vorhandenen Angebote der umliegenden Bildungseinrichtungen ergänzen.

 

 

In einer zweijährigen Aufbauarbeit mit der IV Burgenland, dem  ZUTEC Cluster und der JKU Linz wurde ein zweistufiges berufsbegleitendes Studienprogramm für Optoelektronik und Photovoltaik entwickelt, das seit 2009 am Standort Fürstenfeld angeboten wird. Die Lehrgänge vermitteln grundlagen- und anwendungsorientiertes Wissen auf den Gebieten Optoelektronik, Photovoltaik, Elektronik und Lichttechnik.

 

1. Universitätslehrgang (ULG)Optoelektronik/Photovoltaik  (3 Semester)

 

2. Master of Science Optoelektronik/Photovoltaik (5 Semester)

 

 

Diese Ausbildung ist einmalig in Österreich und schafft eine universitäre Ausbildung für gefragte Zukunftstechnologien (LED, Solarzellentechnik, Lichttechnik). Die im ZUTEC - Cluster vertretenen Betriebe bieten Stipendien für die Ausbildung und später auch Arbeitsplätze für die AbsolventInnen dieser Studien an. Der Universitätslehrgang spricht vor allem MaturantInnen mit einschlägiger  Berufserfahrung an, die in drei Semestern eine akademische Qualifizierung mit Jobaussicht erwerben können. Weiters können graduierte Akademiker (DI, BA, MA) sowie ausgezeichnete AbsolventInnen des Universitätslehrgangs mit Berufspraxis als weiterbildende Maßnahme in ein zweieinhalbjähriges Masterprogramm Optoelektronik/Photovoltaik (Aufbaustudium MSc O&P) einsteigen, das wiederum von der Industrie mit Stipendien gesponsert wird. Mit dieser Ausbildung in einem für die Industrie hochaktuellen Gebiet ergeben sich hervorragende Jobaussichten in einem Zukunftsberuf.

 

Kontakt: Mag. Dr. Melitta Becker-Unger

E-mail: melitta.becker(AT)zis-ff.at

Tel. +43 3382-55299

 

 Infos: www.zis-ff.at

 

 

Johannes Kepler Universität Linz

 

Der Senat der Johannes Kepler Universität Linz hat die Einrichtung von zwei berufsbegleitenden Universitätslehrgängen zum Thema „Photovoltaik und Optoelektronik“ auf Antrag der JKU Professoren W. Jantsch und L. Palmetshofer beschlossen und folgt damit der Anregung des im südlichen Burgenland und der Oststeiermark angesiedelten Industrieclusters ARGE ZUTEC, der in diesem Bereich außerordentlich erfolgreich agiert und diese Lehrgänge auch teilweise finanziert. Die beiden Lehrgänge werden am Zentrum für Interkulturelle Studien in Fürstenfeld - ZIS-FF  (Leitung: Dr. Melitta Becker-Unger) abgehalten.

Motiv für die Initiative des Clusters war der deutlich erkennbare Mangel an gut ausgebildeten Technikern für eine äußerst dynamische, innovative und zukunftsweisende Industriesparte, die Hauptziele der Ökologieerhaltung verfolgt: die Einsparung von Energieressourcen. Photovoltaik befasst sich mit der Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie und dient somit der nachhaltigen Energiegewinnung. Optoelektronik hat die Umkehrung dieses Vorganges zum Ziel: die effiziente Umwandlung von elektrischem Strom in Licht, vorrangig für Beleuchtungszwecke. Beide Sparten erleben vor dem Hintergrund der knapp werdenden fossilen Brennstoffe einen dramatischen Aufschwung – Sonnenenergie nicht zuletzt durch das Kyoto Übereinkommen und energische Förderungsprogramme, Optoelektronik durch die Ablösung der energie-fressenden Glühlampe mit geringem Wirkungsgrad und kurzer Lebensdauer.

 

Die JKU ist den Zielen der nachhaltigen Nutzung von Energie und Rohstoffen verpflichtet und stellt durch Forschungsergebnisse international ausgewiesene Experten auf diesem Gebiet als Lehrende zur Verfügung. Diese profitieren durch die Zusammenarbeit mit den Fachleuten des Clusters nicht nur durch die intensive Beschäftigung mit dem aktuellen Stand der Industrie, sondern erhoffen davon auch eine praxisorientierte Befruchtung ihrer Forschungstätigkeit sowie das unmittelbare Einfließen ihrer Ergebnisse in verbesserte und neuartige Produkte.

Informationen: www.jku.at