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Optoelektronik startet im Oktober

 

 

 

 

26.06.2009 12:44

LH Niessl: „TZ Jennersdorf hat großen Bedarf an qualifizierten Fachleuten“

Ein neuer Universitätslehrgang – initiiert von der Industriellenvereinigung Burgenland in Kooperation mit dem Industriecluster „Licht und Engergie“ ZUTEC und der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz – bildet ab dem Herbst Technikerinnen und Techniker für eine qualifizierte Tätigkeit im Bereich Optik, Optoelektronik, Photovoltaik und Lichttechnik aus. „Im Burgenland gibt es einen großen Bedarf an hochqualifizierten Mitarbeitern, insbesondere im Technologiezentrum Jennersdorf mit dem Schwerpunkt Optoelektronik werden Fachkräfte gesucht“, sagte Landeshauptmann Hans Niessl bei der Präsentation des Universitätslehrgangs Optoelektronik/Photovoltaik der JKU Linz, den er gemeinsam mit Dr. Ingrid Puschautz-Meidl, Geschäftsführerin der Industriellen Vereinigung Burgenland, und Dipl. Phys. Rainer Stowasser, Stellvertretender Clustermanager, vorstellte.

Optoelektronik und Photovoltaik sind Gebiete mit stetig wachsender Bedeutung. Die Photovoltaik ist eines der großen Hoffnungsgebiete auf dem Gebiet der erneuerbaren Energiequellen und birgt enormes wirtschaftliches Potential. In Österreich gibt es eine Reihe von Betrieben auf diesem Gebiet, aber bisher keine spezielle Ausbildung auf universitärem Niveau. „Wir haben in Jennersdorf das Technologiezentrum mit dem Schwerpunkt Optoelektronik, wo unter anderem leistungsfähige LED-Leuchten hergestellt werden. Hier besteht ein großer Bedarf an Fachkräften. Wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte, um auch den Standort Jennersdorf abzusichern“, betonte Landeshauptmann Hans Niessl. Auch Dr. Ingrid Puschautz-Meidl hob hervor, dass es einen großen Bedarf an hochqualifiziertem Personal gibt. Aber nicht nur im TZ, sondern auch in vielen anderen burgenländischen Betrieben, die sich zu einem Cluster zusammengeschlossen haben, sind gut ausgebildete Fachkräfte gefragt. „Wir brauchen neue Fachkräfte, um den Weg in die Zukunft beschreiten zu können“, sagte Dipl. Phys. Rainer Stowasser, stellvertretender Clustermanager. „Deshalb haben wir vor zwei Jahren begonnen, einen Lehrgang zu entwickeln, um den Bedarf zu decken. Es gibt in nächster Zukunft einen Bedarf von rund 150 Personen in den Betrieben“, informierte IV-GF Dr. Ingrid Puschautz-Meidl. Der Lehrgang wird vom Land mit 75.000 Euro aus dem Burgenland Fonds unterstützt und dazu mit 15.000 Euro aus Phasing Out-Mitteln. Die berufsbegleitende Ausbildung wird an der Fachhochschule Fürstenfeld als einjähriger Universitätslehrgang sowie als weiterbildende Maßnahme als zweieinhalbjähriges Masterprogramm angeboten. Die im Cluster vertretenen Betriebe bieten Stipendien an und nach der Ausbildung auch Arbeitsplätze. „Es sollen vor allem Absolventen einer HTL angesprochen werden. Der einjährige Lehrgang ist die Vorbereitung für den Masterstudiengang“, erklärte Dipl. Phys. Rainer Stowasser. Bislang gibt es 12 Anmeldungen aus dem Burgenland – insgesamt werden rund 20 Studierende pro Jahrgang aufgenommen. „Die praxisnahe Ausbildung liefert wichtige Bildungsimpulse für die Region“, ist Mag. Dr. Melitta Becker, Institutsleiterin am Zentrum Interkulturelle Studien (ZIS) der FH Fürstenfeld überzeugt. 
Weitere Informationen unter: http://www.zis-ff.at/ 

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Mag.a Margit Fröhlich
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